Lebenswirklichkeiten 2025: Begegnungen, die Perspektiven verändern

Es verändert den eigenen Blick, wenn man Zeit miteinander verbringt.
Wenn man zuhört.
Wenn Geschichten von Angesicht zu Angesicht geteilt werden.

Im Exposure-Programm Lebenswirklichkeiten 2025 sind wir Menschen begegnet, die wohnungslos sind oder waren, die arbeiten wollen, die ihren Platz in dieser Gesellschaft suchen. Wer vor Ort ist und sich auf den Austausch einlässt, spürt und weiß: Es geht nicht um Kategorien oder Zuständigkeiten. Es geht um Menschen – um Würde, Hoffnung und den Wunsch nach Teilhabe.

Besonders berührend war zu erleben, wie Vertrauen wächst, wenn Betroffene gesehen werden und Raum bekommen, über ihre Herausforderungen und Lebenssituationen zu sprechen. Wenn deutlich wird: Meine Geschichte interessiert wirklich.
In diesen Momenten entsteht Verbindung zwischen Menschen, zwischen Institutionen, zwischen Kirche, Sozialarbeit und Gesellschaft. Erste Ideen für neue Kooperationen sind daraus hervorgegangen. Noch am Anfang, tastend, aber mit Verbindlichkeit und dem Willen, gemeinsam weiterzugehen.

Insgesamt nahmen rund 60 Verantwortungstragende aus Politik, Verwaltung, Kirche und Gesellschaft aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Exposure-Programm Lebenswirklichkeiten 2025 teil – darunter Minister*innen, Fraktionsvorsitzende, Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie Verantwortliche aus Verwaltung und Kirche.

Als teilnehmender SkF Saarland e.V. gehen wir dankbar aus dem Abschluss von Lebenswirklichkeiten 2025, der am 9. Dezember 2025 in Mainz stattgefunden hat. Zugleich nehmen wir etwas mit, das über diesen Tag hinausreicht: Fragen, die bleiben dürfen. Und eine gestärkte Verantwortung für unser eigenes berufliches Handeln, für Entscheidungen, für Haltung und für den dringenden Auftrag, im Gespräch zu bleiben und gemeinsam ins Tun zu kommen.

Die Fortführung des Programms ist bereits angedacht. Wie und wann genau dieser gemeinsame Weg weitergeht, wird sich im weiteren Austausch zeigen. Klar ist: Begegnung wirkt nach.

Begegnung verändert.
Und manchmal ist genau das der Anfang von etwas Neuem – getragen von Gemeinschaft.

Wir als #SkFSaarland freuen uns darauf.

Anbei gerne zum Weiterlesen der Link zur Pressemeldung des Bistums und des DiCV Trier.