Ostern lässt sich nicht ohne den Weg dorthin verstehen.
Da ist der Karfreitag:
Gewalt, Ohnmacht, ein Mensch wird zum Schweigen gebracht.
Da ist der Karsamstag:
Die Leere, die Sprachlosigkeit, das Aushalten.
Und dann Ostern:
Nicht als Rückkehr zum Alten, sondern als neues Sehen.
Die Auferstehung hebt das Geschehene nicht auf.
Aber sie setzt ein klares Zeichen:
Die Gewalt ist nicht das Ende der Geschichte.
Für Frauen, die Gewalt erleben, ist das keine einfache Botschaft.
Aber eine, die trägt:
Das Erlebte ist real und zugleich bleibt mehr möglich.
Als Sozialdienst arbeiten wir genau an diesem Übergang:
vom Schweigen zum Sprechen,
von der Ohnmacht zu neuer Handlungsfähigkeit.
Ostern erzählt keinen schnellen Trost.
Aber eine verlässliche Hoffnung.
Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!
Tage, die Raum lassen für beides: Realität und Hoffnung.
